Dr.-Ing. Michael Kelleter ist Geschäftsfeldleiter Wohnungsbau bei der nesseler bau gmbh und beschreibt eine zentrale wirtschaftliche Herausforderung der Bauindustrie sehr klar:
„Im Baugewerbe sind Garantiekosten von 2 Prozent normal. Das ist eine große Verschwendung. Denn die Höhe der Erlöse aus einem Bauprojekt liegt oft unter 3 Prozent.“
Diese Relation macht deutlich, wie kritisch das Thema Qualitätssicherung für Bauunternehmen tatsächlich ist. Wenn ein Großteil der ohnehin knappen Marge durch vermeidbare Mängel aufgezehrt wird, entsteht ein enormer wirtschaftlicher Druck. Gleichzeitig sind viele Unternehmen noch immer stark reaktiv aufgestellt – Mängel werden dokumentiert und behoben, nachdem sie entstanden sind, anstatt sie systematisch zu vermeiden. Genau hier setzt ein strukturierter, digital unterstützter Ansatz an, wie ihn n.core mit seiner Baumanagement-Software verfolgt.Kelleter ergänzt aus seiner praktischen Erfahrung: „Aus meiner langjährigen Erfahrung als Bauleiter und Oberbauleiter weiß ich, dass alles, was das Zeug zu einem Baumangel hat, irgendwann auch tatsächlich zu einem Mangel wird. Fünf Jahre Gewährleistung sind eine lange Zeit. Alles, was nicht in Ordnung ist, tritt da irgendwann zu Tage.“
Diese Einschätzung unterstreicht die Notwendigkeit, Qualität nicht dem Zufall oder einzelnen Baustellenbegehungen zu überlassen. Vielmehr braucht es ein System, das Risiken frühzeitig erkennt und konsequent steuert. n.core build setzt genau an diesem Punkt an: durch eine strukturierte, datenbasierte Herangehensweise an Qualitätssicherung, die Projekte nicht nur begleitet, sondern aktiv steuert. Der Einstieg in neue Softwarelösungen ist in der Praxis oft mit Skepsis verbunden – insbesondere, wenn zusätzliche Aufwände befürchtet werden. Auch bei nesseler bau war das zunächst der Fall:
„Der systematische Ansatz der Bausoftware n.core build hat mich direkt überzeugt. Allerdings hatte ich zunächst Bedenken, dass der Einsatz von n.core zu aufwändig sein könnte. Diese Bedenken haben sich als unbegründet erwiesen.“
In der Anwendung zeigt sich, dass n.core nicht für zusätzliche Komplexität sorgt, sondern bestehende Prozesse strukturiert, standardisiert und effizienter macht. Grundlage dafür ist unter anderem die projektbezogene Risikobewertung, aus der ein intelligenter Prüfplan abgeleitet wird. Dieser definiert, welche Bauteile und Leistungen in welchem Umfang geprüft werden sollten – basierend auf Erfahrung, Daten und Best Practices. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei der umfangreiche Prüfbausteinkatalog von n.core mit über 500 praxiserprobten Prüfbausteinen. Diese ermöglichen es, Qualitätsprüfungen nicht nur projektspezifisch, sondern auch projektübergreifend zu standardisieren. So entsteht ein konsistenter Qualitätsmaßstab über alle Baustellen hinweg – unabhängig von Projektgröße oder Teamzusammensetzung. Kelleter beschreibt die konkrete Wirkung im Arbeitsalltag so: „Die projektbezogene Risikobewertung und die systematische Stichprobenauswahl sowie die mit n.core durchgeführten und dokumentierten Prüfungen ersetzen heute einfach einen Teil der zeitaufwändigen Baustellenbegehungen.“Damit wird deutlich: n.core ersetzt nicht den Menschen auf der Baustelle, sondern unterstützt ihn gezielt durch strukturierte Prozesse, klare Vorgaben und digitale Dokumentation. Prüfungen erfolgen nicht mehr zufällig oder ausschließlich erfahrungsbasiert, sondern folgen einem klaren, nachvollziehbaren System. Gleichzeitig sorgt die revisionssichere Dokumentation für Transparenz gegenüber allen Projektbeteiligten.Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der Standardisierung der Qualität:
„Durch die projektübergreifenden Prüfbausteine in n.core sind die Qualitätsprüfungen normiert und wir können unseren Kunden auf allen Baustellen einen einheitlichen Qualitätsstandard garantieren.“
Gerade für größere Bauunternehmen mit vielen parallelen Projekten ist diese Vergleichbarkeit ein entscheidender Hebel. Qualität wird messbar, steuerbar und vor allem reproduzierbar – unabhängig von einzelnen Personen oder Projektteams. n.core schafft damit eine Grundlage, auf der Bauunternehmen ihre Prozesse skalieren und gleichzeitig das Qualitätsniveau sichern können.Besonders eindrucksvoll ist der langfristige Effekt des systematischen Ansatzes:
„Seit 5 Jahren setzen wir n.core in allen Projekten ein. Eine Auswertung der letzten 10 Jahre hat gezeigt, dass die Garantiekosten in Projekten durch den n.core Prüfplan um 48 Prozent reduziert werden konnten.“
Diese Zahl zeigt klar, welches wirtschaftliche Potenzial in einer konsequent umgesetzten, digitalen Qualitätssicherung steckt. Weniger Mängel bedeuten nicht nur geringere Kosten, sondern auch zufriedenere Auftraggeber, stabilere Prozesse und eine deutlich bessere Planbarkeit von Projekten. Abschließend bringt Kelleter den Ansatz auf den Punkt: „Wir gehen die Vermeidung von Baumängeln systematisch an. So kann das Team nach vorne blicken und wir erreichen schneller unsere Ziele“ Genau dieser Perspektivwechsel ist entscheidend: weg von reaktiver Mängelverwaltung hin zu einer proaktiven, systematischen Steuerung von Bauqualität. Mit n.core wird Qualität nicht dem Zufall überlassen, sondern gezielt geplant, überprüft und kontinuierlich verbessert – ein klarer Wettbewerbsvorteil in einer Branche mit hohem Kostendruck und steigenden Anforderungen.
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